25 de fevereiro de 2019

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1. Der Gemeinderatsabgeordnete Eduard Suplicy (PT SP) ist ein treuer Verteidiger des früheren Präsidenten Luiz Ignácio Lula da Silva bei allen seinen öffentlichen Auftritten. Aus diesem Grund hat er am vergangenen Freitag den 22.2., seine Tagesplanung in Curitiba abgeändert um die Mahnwache Freiheit für Lula zu besuchen. Überrascht darüber, waren die Aktivisten sehr glücklich über den Besuch des ehemaligen Senators, der eines der beliebtesten linken Parlamentier ist. Er gab den Aktivisten eine Hoffnungsbotschaft „Bleibt beständig in Eurem Widerstand, Lula braucht Euch“.

2. Die Staatsanwaltschaft zeigt im Urteil der Richterin Gabriela Hardt Fehler auf. Die Richterin ist Schülerin des ehemaligen Richters Sérgio Moro, der Politiker der extrem rechten Regierung Bolsonaros geworden ist. Die Staatsanwaltschaft entdeckte „Unterlassungen und Widersprüche aus sachlichen Irrtümern“. Außerdem verlangte sie die Korrektur gewisser Absätze des Urteils: „Die Staatsanwaltschaft verlangt, dass diesen Widerspruch korrigiert wird“. Die Bundesstaatsanwaltschaft zeigt ebenfalls auf, dass es eine „Unterlassung im entscheidenden
Teil des Urteils“ gibt.

3. „Präsident Bush, der Irak ist nicht das Problem Brasiliens. Ich muss in meinem Land einen ganz anderen Krieg führen, den gegen Hunger und Armut von 50 Millionen Brasilianern, die unter der Armutsgrenze leben.“ Das waren die Worte von Lula Im Jahre 2003 zum George W. Bush, als dieser Hilfe bei der Terrorbekämpfung und Unterstützung zum Angriff auf den Irak suchte. Die Verteidigung der Unabhängigkeit Brasiliens steht der Knechtschaft Jair Bolsonaros zur Regierung von Donald Trump gegenüber.

Bulletin 371 – Volkskomitee zur Verteidigung von Lula und der Demokratie
Direkt aus Curitiba – 25/02/2019 – 325 Tage Widerstand – 20:20h