23 de fevereiro de 2019

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1.Am selben Tag, an dem Jair Bolsonaro seine Knechtschaft gegenüber dem geplanten Staatsstreich Donald Trumps gegen Venezuela bewies, erinnert sich der ehemalige Präsident Lula an seine stolze und aktive Außenpolitik, bei der die Interessen Brasiliens und der Frieden die Priorität waren. „Sich erinnern ist leben, Erinnerungen eines Staatsmannes – „ Als ich zum ersten Mal mit Bush sprach, wollte er, dass Brasilien am Irakkrieg teilnimmt. Meine Antwort war : Mein Krieg ist gegen den Hunger in meinem Land“ lautet der Tweet des ehemaligen Präsidenten.

2. Die Mahnwache Freiheit für Lula in Curitiba zählt an diesem Samstag den 23.2. 323 Tage des Widerstandes. Täglich wechseln sich Menschen aus ganz Brasilien und aus dem Ausland ab um ihre Solidarität zu bekunden und die politisch motivierte Gefangenschaft des früheren Präsidenten anzuprangern. Bei Regen oder unter glühender Sonne, Tag für Tag, sind die Aktivisten bei der Mahnwache oder im Haus Lula livre präsent um die Demokratie zu verteidigen. Damit dieser Kampf weitergehen kann, ist es wesentlich dass die, die nicht persönlich an den täglichen Aktionen in Curitiba teilnehmen können, diesen Widerstand finanziell unterstützen oder Informationen über die Spendenseite weitergeben.  https://vigilialulalivre.pt.org.br/cli/

3. Am Gruß an den Präsidenten Lula nahmen neue Aktivisten aus Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Paraná, São Paulo, Ceará und Pernambuco Teil. Die Genossin Rita de Cássia kam aus Fortaleza, um den Widerstand in Curitiba kennenzulernen. „Wir sind gerührt, hier zu sein, wegen der Ungerechtigkeit gegenüber Lula und der Arbeiterpartei. Unsere Träume gibt es im gesamten. Brasilien. Wir treffen Menschen aus allen Teilen des Landes. Lula ist der größte Brasilianer aller Zeiten. Er prägte in unsere Herzen und in unser Bewusstsein das Wissen, was es heißt wirklich Brasilianer zu sein. Wir sind keine Kolonie. Wir sind der Widerstand mit all seiner Kraft.“

4. Unter den Aktivisten aus Santa Catarina befand sich Vladimir, der die Hausbesetzung Neue Hoffnung in Palhoça, SC, vertritt. Der Aktivist überbrachte die Solidaritätsbekundungen der 260 involvierten Familien. „So wie ihr hier einen täglichen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit führt, so kämpfen wir dort ebenfalls. Wir werden weiter kämpfen, denn der Sieg wird kommen.“ Der Genosse Ronaldo kommt aus Porto Alegre und vertritt die Gruppe Freunde von Lula. „Wir gehören zur Mittelschicht und haben gute Lebensbedingungen, aber die Richtung, die unser Land einschlägt, gefällt uns nicht. Wir sind solidarisch mit Lula und der Ungerechtigkeit, die er durchlebt, völlig bewusst, dass es ist Teil dieses Staatsstreichs ist, der unsere Reichtümer abgibt und die volle Entwicklung unseres Volkes verhindert. Spende und unterstütze die Mahnwache Freiheit für Lula.

Bulletin 369 – Volkskomitee zur Verteidigung von Lula und der Demokratie
Direkt aus Curitiba – 23/02/2019 – 323 Tage Widerstand – 19:10h